"Freelance - Photographer" 

Gerold Flock



Extinction Rebellion


Weltweiter Klimastreik (Fridays For Future) 20.9.2019.

(Die Fotos der Demos sind rezised.)

Was Du bekommst?


 "Was Du bekommst hängt davon ab,
 
 was du bereit bist wahrzunehmen".
 
 Nichts ist schwerer hervorzubringen
 
 als Kunst über das Jetzt,  da dieser
 
 chaotische Moment
 immer in Bewegung ist und man sich
 
 nicht von ihm lösen kann: Man geht
 
 mit ihm mit, man formt
 ihn und wird von ihm geformt.
 
 Der Versuch in der Kunst das Jetzt
 
 festzuhalten, ist riskant.
 Auch der Konsumismus hat eine
 
 andere Inkarnation gefunden:
 
 Wir sind nicht mehr nur Konsumenten,
 sondern auch das Konsumierte.
 Der Maßstab zeitgenössischer Kunst ist,
 
 welchen Widerhall sie jetzt findet.
 
 Das Gewebe der eigenen
 Zeit zu durchstoßen, die Art und Weise,
 
 wie Menschen sehen und fühlen,
 
 auch nur für einen Moment
 zu verändern ist schon eine Leistung.
 
 Kunst bombadiert uns mit dem Staub des Lebens.
 Sie zeigt uns die vielen Schichten dieses Staubs,
 unter dem so viele Seelen ersticken.
 Sie macht, daß wir uns schmutzig
 
 und mit schuldig fühlen,
 aber auch verwundert und dankbar sind
 
 - denn ohne Staub
 würden wir den Sonnenstrahl nicht sehen,
 der sich seinen Weg durch die Luft bahnt,
 Sonnenuntergänge wären weniger schön,
 der Himmel erstrahlte in einem anderen Blau.
 Partikel dieses Staubs dringen tief in uns ein.
 Sie liegen in Herz und Verstand und kribbeln,
 
 prickeln, beunruhigen.
 Sie sind eine notwendige Mahnung:
 Es bedarf keiner Fackel, um die Wahrheit zu erhellen,
 es muß nicht brennen, damit wir handeln.
 
 Das innere Leben der Formen und Bilder
 
 ist jedem analysierbaren
 Begriff von Intentionalität fremd.
 
 Teilweise kontrolliert der Künstler
 dieses Leben, aber es treiben eher Ohnmacht
 
 und Schwäche als
 Intention den Künstler an,
 
 der erst weiß, was er tun will, wenn er
 dabei ist, es zu tun.
 "We do not know where you are going to end.
 It´s a journey without a aim."
 
 Wir können nicht ändern, was sein wird,
 
 ohne zu beschreiben, was ist. Mit anderen Worten:
 Wir erbauen die Zukunft,
 
 indem wir uns unsere Gegenwart vergegenwärtigen.
 "PRIYA BASIL" 



Mein Projekt?

Kapitalismus?
Ich bin vielleicht häßlich...Aber ich könnte mir die schönste Frau kaufen...Wenn  ich das nötige Klein-Geld hätte.
Kapitalismus?
Ich bin vielleicht schwachsinnig...Aber ich könnte mir einen SUV leisten...Für den Neid der Nachbarn.
Kapitalismus?
Ich bin bald alt...Aber die "Altenpflege-Maschine" wird mich so lang wie möglich als Ware erhalten.
Kapitalismus?
Ich war mal verliebt...Aber dafür war die Polizei zuständig. - Ein Blondinenwitz?
Kapitalismus?
Ich lebe in der Klimakrise...Aber der Billigflieger fliegt mich gerne zum Ballermannstrand.
Kapitalismus?
Ich soll im Hamsterrad bis zum Burnout malochen...Wegen dem dekadenten Wachstumswahnsinn?
Kapitalismus?
Ich soll da mitmachen... Bei dem neoliberalen Schwachsinn... Damit die Reichen nicht verhungern.
Kapitalismus?
Ich hab nie gewählt und  meine Stimme abgegeben... Um irgendeiner Verblödungspartei meine politische und soziale Kompetenz zu überlassen.
Kapitalismus?
Ich hab den Durchblick...Aber irgendein neoliberaler "System-Psychologe" würde mir gerne Pillen verordnen...Damit ich mich nicht mehr kaputt lache.
Kapitalismus?
Ich spreche keine Frauen mehr in Supermärkten an...Wegen dem Plastikmüll.
Kapitalismus?
Ich biete mich als "Super-Single" trotzdem nicht bei einer  "Internet-Partnervermittlung" als Verkaufs-Produkt an.
Kapitalismus?
Ich knipse das groteske-konsumistische konforme Spektakel bis es surreal wird?
Brauchen Sie noch mehr Informationen?
Oder lassen Sie mich diesmal lieber in Ruhe?
Thanks.
Habe die Ehre.
G.F.


Lesestoff!
Die subversive Page. - Für subversive Menschen.


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